Welche Rolle spielt die richtige Ausführung der Übungen im Vergleich zur Häufigkeit des Trainings für Anfänger im Krafttraining?
Krafttraining für Anfänger: Worauf sollte man achten?
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Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber wie steht ihr eigentlich zu Essen direkt nach dem Krafttraining? Ich hab am Anfang immer gedacht, Hauptsache viel Eiweiß – aber mittlerweile merke ich, dass mir frisches Zeug wie ein Obst-Quark oder so’n Waffel-Sandwich mit Banane und Erdnussbutter viel besser bekommt nach dem Training… Irgendwie gibt mir das nochmal richtig Energie und gute Laune, grad wenn ich noch nicht so mega die Routine hab. Denkt ihr, das Timing und die Art des Snacks spielt wirklich so ’ne Rolle beim Einstieg ins Training, oder überschätzt man das ein bisschen?
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Mal ehrlich, was wirklich niemand erzählt: Am Anfang ballert man sich voller Motivation ins Fitnessstudio, guckt zehn Minuten auf YouTube und denkt, jetzt läuft’s… und dann? Die Hälfte macht nach drei Wochen schlapp, weil alles wehtut oder man sich wie ein Dödel vor den Spiegeln fühlt. Ich frage mich manchmal, ob’s nicht wichtiger wäre, erstmal die Erwartungshaltung runterzuschrauben statt jedem Anfänger direkt nen perfekten Trainingsplan zu geben. Immer diese „Du brauchst Ziele!“-Ansagen, dabei sind die meisten froh, wenn sie überhaupt hinlaufen. 🤷♂️
Ist vielleicht etwas unorthodox, aber ich glaube fast, dass viele zu schnell zu viel wollen. Einfach mal langsam steigern, sich ein bisschen blamieren, dafür aber dranbleiben – das wär vielleicht nachhaltiger als sich gleich zu überfordern. Oder seht ihr das anders?
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Ich persönlich finde, das Allerwichtigste beim Krafttraining für Anfänger wird meistens total unterschätzt: das eigene Körpergefühl – und nicht dieser ständige Vergleich mit irgendwelchen Idealplänen oder Zielen aus dem Internet. 🤔 Klar, Technik ist superwichtig (WhyLineZ, da bin ich bei dir), aber wenn jemand noch nie ne Kniebeuge gemacht hat, bringt’s halt null, wenn man stur 3x die Woche irgendwas abarbeitet, was man selbst kaum versteht. Gerade als Anfänger checkt man ja erstmal seinen Körper neu und merkt, wie sich Muskelerschöpfung überhaupt anfühlt und wo eigentlich die Grenzen liegen. Ist jetzt vielleicht ein bisschen off-topic, aber ich hab anfangs mal aus Schusseligkeit fast denselben Muskel zweimal trainiert, weil ich keinen Peil hatte, welcher Muskel bei welcher Übung zieht… Brille hätte da aber auch nicht geholfen. 😅
Was ich oft beobachte: Viele haben am meisten Schiss vor Fehlern und machen dann gar nichts mehr, anstatt einfach mal zu starten – mit weniger Gewicht, aber vollem Fokus aufs Gefühl, ob sich das stabil und „richtig“ anfühlt. Nützt ja nix, wenn man technisch sauber ist, aber sich jedes Mal schont, weil man Angst hat, irgendwas falsch zu machen. Ich sag immer: Lieber locker loslegen und die Konsequenzen (Muskelkater, blöde Blicke, seltsame Geräusche beim Stemmen) als Teil des Prozesses sehen, als nach fünf Minuten wieder umdrehen. Die meisten im Studio denken eh an ihre eigene Form und nicht an dich.
Und, JoJo, Thema Ernährung… Klar gibt’s Grundregeln (Eiweiß, Regeneration usw.) – aber ganz ehrlich, das perfekte Fenster nach’m Training ist meiner Meinung nach überbewertet. Wenn dir der Quark-Waffel-Sandwich mit Banane taugt und du dich damit nicht wie ein Mehlsack fühlst, dann passt das für den Anfang! Würde mich auch mal interessieren, ob jemand mal merklich schlechter oder besser regeneriert hat, nur weil er exakt nach Lehrbuch gegessen hat? Kann mir das ehrlich gesagt nur bei wirklich Intensiven vorstellen, die auf Wettkämpfe hinarbeiten.
Regeln im Studio und beim Training allgemein: Mir fällt auf, Anfänger schnallen oft gar nicht, wie wichtig es ist, sich an die Basics und an die Hinweise zu Ausführung, Gerätebedienung und so zu halten. Nicht aus Prinzip, sondern aus Eigenschutz… Wer sich gleich übernimmt oder zu fancy an die Übungen rangeht, riskiert halt mehr als nur Muskelkater. Habe schon erlebt, wie einer mit voller Wucht die Hantelbank kippt, weil er nicht wusste, wo der Sicherungsstift sitzt.
Kurz gesagt: Technik, ja, aber bloß keinen Stress machen, wenn’s mal nicht perfekt läuft – und vor allem: Wer im Studio unterwegs ist, sollte wenigstens die Hausregeln lesen (Handtuchpflicht, Geräte aufräumen usw.), das spart Ärger und macht uns allen das Training leichter. Ich mein, wer will schon in einer Pfütze aus fremdem Schweiß sein nächstes Set machen? Naja, ihr wisst schon…
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