Also, kleine Beichte: Ich hab beide Tools schon mehrfach im Alltag gequält – meistens wegen fauler Hausaufgaben oder weil ich beim Online‑Shopping mal wieder nicht kapiert hab, was der französische Händler da eigentlich verkauft. 😅 Und jedes Mal stolpere ich über die gleichen Knackpunkte: DeepL macht Texte schön „glatt“, klingt oft fast wie ein echter Muttersprachler. Aber wehe, ich muss irgendwas Japanisches oder so übersetzen… dann guckt DeepL mich nur mit großen Augen an und sagt „nö“. Google Translate dagegen: Kann alles, klingt manchmal aber wie ein Roboter nach drei Espressi zu viel.
Was mir außerdem aufgefallen ist: DeepL ist bei längeren, komplexeren Texten meistens verlässlicher, was Sinnzusammenhang und Stil angeht. Sobald’s aber technisch oder sehr spezifisch wird, zaubert Google Translate mit seinen Glossaren und der Community-Unterstützung manchmal bessere Ergebnisse aus dem Hut. So richtig ideal ist aber irgendwie keins von beiden, und bei kreativeren Sachen – wie Gedichte oder Wortspiele – kapitulieren sowieso alle Maschinen. Hab’s getestet, war lustig und ziemlich schräg.
Kleiner Funfact am Rande: Wenn ich mal was Übersetzen muss, was wirklich niemand mitlesen darf, denk ich immer, dass DeepL mir weniger „auf die Finger“ schaut als Google. Weiß zwar nicht, ob das stimmt, ist aber wohl eher Placebo… aber hey, besser als gar kein Schutzgefühl, oder?
Jetzt mal ehrlich: Glaubt ihr, dass in ein paar Jahren eine KI tatsächlich in der Lage ist, auch die letzten sprachlichen Feinheiten so zu übersetzen, dass nicht mal Muttersprachler stutzen? Oder bleibt da immer ein Hauch von Maschinen-Charme übrig?