Ihr seid ja schon tief im Thema, aber mal ne ehrliche Frage: Wie steht ihr eigentlich zu Open-Source-Software rund um DIY und kreative Hobbys? Ich meine jetzt keine High-End-Profi-Programme, sondern wirklich Sachen, die jede:r kostenlos nutzen, umbauen oder teilen kann. Gerade beim Basteln und Tüfteln am eigenen Rechner oder für die Planung von Projekten hab ich die Erfahrung gemacht, dass es unheimlich viele gute freie Tools gibt – und kaum einer redet drüber.
Ich z.B. plane meine Gartenumgestaltungen mittlerweile fast komplett mit einer Open-Source-CAD-Software (LibreCAD, falls das jemand kennt). Zugegeben, die Bedienung ist erst n bisschen sperrig, aber dafür kann ich alles auf meine Bedürfnisse anpassen, Datenformate nach Gutdünken exportieren – und hab das sichere Gefühl, dass mir niemand hinterrücks auf den Rechner schaut oder heimlich Daten sammelt. Klingt bisschen nerdig, aber wenn ich im Haus oder im Garten was Eigenes baue, macht‘s schon Sinn, auch die Software dazu nach eigenen Vorstellungen anzupassen oder zu erweitern. Und es gibt da sogar ganze DIY-Communities, die gemeinsam an Verbesserungen basteln, Tutorials posten oder Erweiterungen zusammenschustern... manchmal bisschen chaotisch, aber das gehört ja dazu 😁
Ist jetzt vielleicht ’ne blöde Frage, aber wieso nutzen nicht mehr Leute diese freien Lösungen? Gerade bei kreativen Projekten kriegt man mega viele Freiheitsgrade. Zum Beispiel für Schnittmuster Erstellen und Bearbeiten nehm ich Inkscape, für 3D-Drucke OpenSCAD oder Blender – und hab so die volle Kontrolle. Klar, Lernkurve am Anfang, aber wenn man sich reingefuchst hat, will man echt nicht mehr zurück zu diesen geschlossenen Programmen, wo andauernd irgendwas nicht geht oder Lizenzen rumzicken...
Wie macht ihr das? Nutzt ihr (noch) Papier und Stift, Apps vom Handy, oder hat sich schon jemand in offene Software reingewuselt? Bin echt neugierig! Und falls ihr Fragen zum Einstieg habt, helf ich gerne weiter (so gut ich kann – bin ja auch kein Profi in allem…).