Mir ist bei dem Thema Allergie-Haushaltsroboter auch immer aufgefallen, dass die Hersteller so wenig Infos zu den tatsächlichen Filtern liefern… Also manchmal steht HEPA drauf, aber dann ist das nicht mal die höchste Filterklasse, sondern irgendwas, was halt gerade so „HEPA“ genannt werden darf. Ich hab mal gelesen, dass es da Unterschiede zwischen HEPA 13, 14 usw gibt – aber woran erkennt man denn wirklich, wie gut so ein Roboter die Partikel rausfiltert? Gibt’s da irgendwo unabhängige Werte oder Tests, wie viel Feinstaub oder Pollen nach dem Saugen noch in der Luft sind? Das fänd ich spannend zu wissen, weil ich auch immer wieder merke, dass mein Staubsaugerroboter zwar Flusen einsammelt, aber bei starkem Pollenflug hilft’s nur begrenzt gegen laufende Nase…
Was ich auch tricky finde: Viele Modelle haben diese „automatische Absaugstation“, wo der Roboter den Dreck selbst in einen größeren Behälter leert. Aber wenn das dann so laut rausgepustet wird, fliegen die feinen Sachen doch vll wieder durch die Gegend, oder? Ich hab da jedes Mal das Gefühl, es staubt überall (vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein?). Hat jemand schon mal beobachtet, ob solche Stationen für Allergiker überhaupt taugen, oder ist das eher kontraproduktiv?
Technisch gesehen wär’s voll cool, wenn man irgendwie das Fenster- und Türverhalten koppeln könnte. Also, dass der Roboter immer dann extra gründlich saugt, wenn vorher Lüften angesagt war und damit viele Pollen reinkommen. Würde so was vielleicht über Smart-Home-Sensoren gehen? Oder gibts schon Modelle, die dazu Ideen haben? Ich bin da echt noch nicht so fit, was die Vernetzung angeht.
Mich interessiert total: Wer von euch hat wirklich spürbar weniger Allergie-Symptome durch den Roboter bemerkt – und woran glaubt ihr lag’s? Am Filter, an der Häufigkeit, an der Kombi mit Luftreiniger…?